Im Seminar „Beteiligungsprozesse in Stadt- und Regionalplanung“ wurde der Frage nachgegangen, wie der Austausch zwischen Stadt und Campus nachhaltig gestärkt und der Campus wieder zu einem Ort für alle werden kann.
Der Spaziergang des Seminars „Beteiligungsprozesse in Stadt- und Regionalplanung“ begann am Mittwoch, den 02.07.2025, um 15:30 Uhr am Stadtlabor. Dort empfing das COCO-Team die Teilnehmenden mit einem selbst gestalteten Bollerwagen, der Materialien und Getränke transportierte und zugleich Aufmerksamkeit erzeugte. Trotz Temperaturen von über 30 °C nahmen 14 Personen teil, darunter Studierende verschiedener Fachrichtungen sowie zwei Touristinnen aus Thüringen.


Die Route führte vom Lehrgebäude 2 A/B über zentrale Orte des Campus wie das Forum, die Konrad-Wachsmann-Allee, den Fakultätsgarten und die Tischtennisplatten im Grünen. An den Stationen wurden Eindrücke gesammelt und Fragen zu Nutzung, Aufenthaltsqualität und Wahrnehmung diskutiert. Den Abschluss bildete der Lehmbau mit einer kleinen Zukunftswerkstatt, in der Wünsche und Ideen auf Plakaten festgehalten wurden. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Grillabend aus.
Der Stadtspaziergang zeigte das Potenzial niedrigschwelliger Formate: Perspektiven werden vor Ort sichtbar, Probleme konkret benannt und neue Ideen im gemeinsamen Gehen entwickelt. Gleichzeitig konnten Wegebeziehungen, Erreichbarkeit und Barrieren direkt erfahrbar gemacht werden – zentrale Aspekte für einen „Campus für alle“ (eigene Auswertung; Döring, 2022).
Weitere Informationen zum Stadtspaziergang sind dem Manifest für einen offenen Campus zu entnehmen:
