„Recht auf Stadt? Recht auf Campus!“ – Protestpicknick

Im Seminar „Beteiligungsprozesse in Stadt- und Regionalplanung“ wurde der Frage nachgegangen, wie der Austausch zwischen Stadt und Campus nachhaltig gestärkt und der Campus wieder zu einem Ort für alle werden kann. Ausgangspunkt war die gemeinsame Kritik, dass der Campus und seine Grünflächen häufig lediglich als unbelebte Durchgangsräume wahrgenommen werden.

In Kooperation mit dem Kurs des Fachgebiets Bildende Kunst wurde diese Problematik im Rahmen einer Intervention aufgegriffen. Auf einer ungenutzten Freifläche entstand ein sogenanntes „Protest-Picknick“. Die Studierenden der Bildenden Kunst analysierten den Campus sowie bestehende Netzwerke aus einer gestalterisch-analytischen Perspektive und entwickelten darauf aufbauend künstlerische Interventionen.

Die entstandenen Arbeiten laden zum Verweilen, Nachdenken und zum Austausch ein. Sie setzen neue ästhetische Akzente auf dem Campus und machen zugleich das Potenzial gemeinschaftlicher Raumaneignung sichtbar. Auf diese Weise entstand ein öffentlicher Raum, der im Sinne eines „Rechts auf Campus“ neue Formen des Dialogs zwischen Studierenden, Hochschule und Stadtgesellschaft ermöglicht.

Weitere Informationen zum Protest-Spaziergang sind dem Manifest für einen offenen Campus zu entnehmen: